Zahnru00e4der unterliegen hinsichtlich ihrer Auslegung in Bezug auf Tragfu00e4higkeit und Laufverhalten hohen Anspru00fcchen und stehen daher im besonderen Fokus des Konstruktionsprozesses von Antriebsstru00e4ngen. Gu00fcltige Berechnungsverfahren des allgemeinen Maschinenbaus sind nur bedingt fu00fcr die Anwendung in der Zahnradtechnik geeignet, weshalb sich fu00fcr die Handhabung dieser Baugruppe eigenstu00e4ndige Berechnungsstandards etabliert haben. Zudem unterliegt die Herstellung eines Zahnrades aufgrund der spezifischen geometrischen Gestaltung einer vergleichsweise aufwendigen, gekoppelten Maschinenkinematik. Zur wirtschaftlichen Fertigung unterschiedlicher Losgru00f6u00dfen haben sich daher diverse Herstellungsverfahren mit verschiedenartigen Eigenheiten bezu00fcglich des Herstellungsprozesses sowie der resultierenden Zahnkontur und Oberflu00e4chenfeinstruktur etabliert. Anwendende im Bereich der Zahnradtechnik haben demzufolge die Aufgabe unter unterschiedlichen Varianten der Zahnradherstellung bzw. geometrischen Gestaltung des Zahnrades eine Auswahl zu treffen. Zugleich sollen die Zahnru00e4der den Anforderungen an Tragfu00e4higkeit und Geru00e4uschverhalten genu00fcgen sowie dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit entsprechen. Hierzu ist eine genaue Kenntnis von Herstellungsverfahren und Einsatzeigenschaften von Zahnru00e4dern notwendig.
Im Seminar werden grundlegende Eigenschaften des Maschinenelements Zahnrad, Zahnradherstellungs- und Qualitu00e4tspru00fcfungsverfahren sowie Untersuchungs- und Bewertungsansu00e4tze hinsichtlich Tragfu00e4higkeit und Laufverhalten aufgezeigt. Weiterhin werden Herausforderungen und Mu00f6glichkeiten unterschiedlicher Auslegungsstrategien pru00e4sentiert und diskutiert. Das Veranstaltungskonzept legt zudem einen Schwerpunkt auf Methoden der Interpretation, Analyse und Lu00f6sung von Problematiken in Fertigung und Einsatz von Zahnru00e4dern. Daher werden mu00f6gliche Komplikationen anhand von Praxisu00fcbungen gemeinsam diskutiert und gelu00f6st.
